In meiner langjährigen Erfahrung als Lehrerin und in meiner Beratungsarbeit
für Schulen, für Lehrerteams und für SchülerInnen habe ich mich
immer wieder mit dem Kräftefeld auseinandergesetzt, in welchem sich insbesondere
Lehrpersonen bewegen müssen. Da gibt es hohe Erwartungen von Seiten Gesellschaft,
Schulleitung, SchülerInnen. Gleichzeitig mangelt es oft an Anerkennung von genau
diesen Instanzen.
Arbeit mit jungen Menschen ist anspruchsvoll, kann zwar unglaublich
Spass machen, verlangt jedoch Ihre ganze Aufmerksamkeit und eine Vielzahl von Fähigkeiten.
«Alles geben und nichts zurückbekommen»: Dies wird von vielen
Lehrpersonen so empfunden. Sie fühlen sich ausgelaugt, unverstanden, leer, ja plötzlich kaum mehr
in der Lage, den Alltag mit den jungen Menschen freudvoll zu gestalten. So kann sich vielleicht sogar
aus einem anfänglichen Überengagement eine Tendenz zur Überabgrenzung entwickeln.
Jede Forderung ist zuviel, ja eigentliche jede Sitzung, jede Schulstunde:
- Ein Beruf, der eigentlich Freude (2) machen könnte,
macht Angst oder wird zur Qual
- Sie haben das Gefühl, alles läuft langsam aus dem Ruder
- Sie langweilen sich in Ihrem Beruf
In der Sitzung werde ich mit Ihnen konkrete Situationen analysieren, im Sinne einer Standortbestimmung Handlungsspielräume ausloten und Ressourcen stärken, der Beratungsansatz ist lösungsorientiert.
(2) vgl. dazu: Bauer, Wolfgang: Lob der Schule, 2007